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Aktuelles


Kommen und Gehen


wie so oft im Leben gibt es ein Kommen und Gehen, manchmal ist das Kommen rechtzeitig, mal auch zu spät.
Das Gehen dagegen ist eigentlich immer zu früh und dann auch manchmal endgültig.

Für uns in der Tierarztpraxis ist das ein tägliches Brot,
aber Routine ist es deshalb noch lange nicht!

So kam letztes Jahr der kleine Fackel, eigentlich schon zu spät, zu uns. Er kämpfte sich aber ins Leben zurück und wurde zu einem echten Eichhörnchenkerl. Nun ist er gegangen, für immer, zwei Tage bevor wir aus unserem Osterurlaub zurückgekommen sind. Es ging schnell, sehr schnell, den einen Tag hat er noch normal gefressen und am nächsten Tag lag er eingerollt in seinem Kobel, eingeschlafen für immer!
Was die Ursache war? Da können wir nur spekulieren, am Ende bleibt das Ergebnis dasselbe. Tatsache ist, Fackels Gehen war viel zu früh!

Tierarztpraxis am Fließtal in Berlin / Tegel
Mach‘s gut kleiner Fackel!

Aber, wo ein Gehen, da auch ein Kommen! Wie es der Zufall nun mal wollte, klingelte wenig später das Telefon und wir hatten wieder ein Eichhorn! Diesmal ein Mädchen, Trudchen, ein tolles Horn, welches wir von einer erfahrenen Menscheneichhornmami zur Auswilderung übernommen haben, da ihr dafür die Möglichkeiten fehlen.
Trudchen entwickelt sich prächtig und übt momentan noch das „Nüsseknacken“! Ja, auch Eichhörnchen müssen das lernen, aber wenn das dann sitzt, ist sie soweit zum Gehen und das ist dann nicht zu früh, auch wenn wir wohl eine kleine Träne im Augenwinkel haben werden.

Tierarztpraxis am Fließtal in Berlin / Tegel
Hallo Trudchen!

Auch Igel Friedolin war zu uns gekommen, auch eigentlich schon zu spät, aber auch er ist ein Kämpfer! Mit nicht einmal 300 Gramm, einer schweren Infektion und einem zerstörten Auge kam er zu uns. Gestern am 7.Mai 2016 ging er dann gesund, mit fast 700 Gramm zurück in die Freiheit, in den besten und schönsten igelgerechten Garten unseres Nachbarn!

Tierarztpraxis am Fließtal in Berlin / Tegel
Mach’s besser Friedolin!

Und noch ein Update sind wir schuldig geblieben, da war doch noch Coco, der Gelbbrustara meiner Schwiegereltern. Lora, Ihre beste Freundin war ja leider auch für immer gegangen, mit immerhin stolzen 47 Jahren, aber gefühlt immer noch zu früh! Coco litt sehr unter dem Verlust, so dass wir im Familienrat beschlossen Abhilfe zu schaffen.
Die kam dann in Person von Harald, nein nicht mein Schwiegervater (der war ja schon da), nein, es war ein Gelbbrustarajunge, der zufällig den Vornamen meines Schwiegervaters trug (ein Zeichen?! ;-))! „Harri“ ist eine so genannte Naturbrut, d.h. ihm wurde vom Züchter die Möglichkeit gegeben bei seinen Eltern aufzuwachsen, was für uns die eindeutig bessere Alternative zur Handaufzucht darstellt. Naturbruten sagt man, aus unserer Sicht absolut nachvollziehbar, ein besseres Sozialverhalten mit anderen Vögeln nach, was er im Umgang mit Coco auch gleich unter Beweis stellte. Auch kann ich sagen, dass er ein absolut papageientypisches Verhalten zeigt, was ihn für uns einschätzbar und den Umgang, auch für unsere Tochter, ungefährlich macht.
Harri ist ein Clown wie er im Buche steht und er hat so nicht nur Coco in kürzester Zeit um seine Kralle gewickelt.

Tierarztpraxis am Fließtal in Berlin / Tegel
Herzlich willkommen in unserer Familie Harri!


Ihre Tierärztin
Maria Gardei